Gründungsmitglieder der "Interessengemeinschaft Gänsebrunnen-Kröllwitz" : Dr. Annegret Bergner, Petra Säwert, Andreas Voigt, Marga Mohs, Dr. Christina Böttcher, Thomas Knebel, Henning Neumann, Prof. Bernd Göbel (v.l.)

Wir begrüßen Sie, auf der Internetseite der Interessengemeinschaft Gänsebrunnen Halle-Kröllwitz.

Wir engagieren uns für die Wiederherstellung des Gänsebrunnens (auf dem Kirchberg in Kröllwitz).


Wer sind wir?

Die Beantwortung der Frage "Wer sind wir?" ist formal rasch vollzogen: Gruppenfoto und Namensübersicht und Ergänzung: Bis auf eine Ausnahme sind die Vereinsmitglieder Bewohner des Halleschen Stadtteils Kröllwitz. Ungewöhnlich ist jedoch, dass unsere Interessengemeinschaft nur acht Personen umfasst und damit gerade die Mitgliederzahl erreicht, die eine Vereinsgründung satzungsgemäß erfordert. Die überschaubare Anzahl der Mitglieder ist jedoch keineswegs Ausdruck von mangelndem öffentlichem Interesse am Vereinsvorhaben. Vielmehr versteht sich unser Verein in erster Linie als Organisationsteam, dessen Anliegen ausdrücklich die Wiederherstellung des Weidanz-Brunnens auf dem Kröllwitzer Kirchberg ist. Bei der Umsetzung dieses Vereinsziels erhofft sich die Interessengemeinschaft die aktive Unterstützung durch einen großen Freundeskreis.

Was können wir?

Zunächst profitieren wir bei der Planung und Koordination unseres Projektes von den unterschiedlichen beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen unserer Mitglieder vom Bildhauer, Kaufmann, Kauffrau, Medienwissenschaftler über den Bauingenieur, die Historikerin, Finanzbuchhalterin bis hin zur Diplom-Biologin und Kommunalpolitikerin. Fachlich sind wir also gut aufgestellt. Wir gehen zudem mit Optimismus ans Werk, weil wir mit Herrn Prof. Bernd Göbel einen herausragenden Experten als Vereinsmitglied gewinnen konnten. Er ist ein über die Grenzen unserer Heimatstadt hinaus ausgewiesener Bildhauer und ein Spezialist für die künstlerische Gestaltung von Brunnen, dessen Werk besonders den Hallensern bestens bekannt ist. Denn sein 1998 auf dem Hallmarkt eingeweihter Brunnen, der bald die ehrenvolle Benennung "Göbelbrunnen" erhielt, gehört zu den Markenzeichen der Stadt. Er ist ein touristischer Magnet und mit seinem Skulpturenprogramm zugleich ein steinernes Geschichtsbuch unserer Stadt. Zudem verbindet Prof. Göbel mit dem Schöpfer des historischen Gänsebrunnens, dem 1970 verstorbenen Kröllwitzer Bildhauer Prof. Gustav Weidanz, eine ganz persönliche Geschichte. Prof. Göbel absolvierte von 1963 bis 1969 ein Studium der Bildhauerei an der damaligen "Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein" und Prof. Weidanz war einer seiner prägenden akademischen Lehrer. Daher sieht Prof. Göbel in der Rekonstruktion des Brunnens und in seiner Projektmitarbeit eine Chance, das künstlerische Vermächtnis von Gustav Weidanz wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rufen.

Was wollen wir?

Als Kröllwitzer wollen wir mit der Rekonstruktion des Gänsebrunnens etwas in unserer Stadt und vor allem in unserem Stadtteil kulturell bewegen. Wir sind überzeugt: Der Gänsebrunnen auf dem Kirchberg wird ein attraktiver Anziehungspunkt werden. Mit der Rekonstruktion des Gänsebrunnens soll ein Stück kulturelles Erbe der Kröllwitzer wiederbelebt und von Neuzugezogenen wiederentdeckt werden. Der Platz vor dem Gänsebrunnen soll sich so zu einem beliebten Ausflugsziel und Treffpunkt für Kröllwitzer und ihre Gäste entwickeln. Den Mitgliedern des Vereins geht es darum, den an Kunst im öffentlichen Raum so spärlich ausgestatteten Stadtteil Kröllwitz, mit dem "Gänsebrunnen" und der hoffentlich ebenfalls rekonstruierten "Schmuckplatzanlage" ein identitätsstiftendes Markenzeichen zurückzugeben. Diese Zukunftsvision motiviert uns, das keineswegs einfache Projekt der Rekonstruktion der Brunnenanlage und des Platzes voranzutreiben.

Was planen wir?

Der am 21. Juli 2014 gegründete Verein " Interessengemeinschaft Gänsebrunnen Kröllwitz" hat sich zum Ziel gesetzt, den Gänsebrunnen auf dem Kröllwitzer Kirchberg wiederherzustellen. Der Brunnen wurde im städtischen Auftrag von den renommierten halleschen Künstlern und Professoren an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Professor Gustav Weidanz und Charles Crodel geschaffen und 1939 der Stadt übergeben. Entwurf und die plastische Umsetzung der Brunnenschale und der Gänsegruppe sind das Werk von Weidanz, Crodel gestaltete die dreifarbige Ausgestaltung der Brunnenschale mit keramischen Mosaiken. Bis 1956 bildete der Brunnen den Mittelpunkt der Schmuckplatzanlage auf dem Kröllwitzer Kirchberg. Die reizvolle Platzgestaltung markierte neben Petruskirche und Schule das Zentrum des Stadtteils Kröllwitz.

Gänsebrunnen 1940
Gänsebrunnen Kröllwitz 1940

Ziel der angestrebten Rekonstruktion des Brunnes und der ihn umgebenden Anlage ist es, das Ensemble wieder zu einem identitätsstiftenden Ort der Stadtteilkultur in Kröllwitz werden zu lassen. Das Ziel des Vereins ist die Wiederherstellung des Denkmals und des ihn umgebenden Umfeldes. Auf der Grundlage unserer Vereinssatzung gilt es folgende Arbeitsschritte zu verwirklichen:

  • Die wissenschaftliche Untersuchungen des Kunstdenkmals
  • Die Popularisierung der gewonnenen Erkenntnisse zur Bau- und Kulturgeschichte
  • Das Einwerben finanzieller Mittel durch Spenden und Fördergelder
  • Die Gewinnung von Experten und Fachfirmen zur Planung und Realisierung der Rekonstruktionsarbeiten am denkmalgeschützten Brunnen, einschließlich dessen durch historische Pläne belegten Umfeld
  • Aktivitäten, die das Interesse der Halleschen und Kröllwitzer Bürger an der Wiederherstellung des Brunnens und seines Umfelds wecken und zum Mitwirken anregen.
  • Die Absicherung des künftigen Betriebs und der Wartung des Brunnens. Gewinnung von Brunnenpaten im Rahmen eines Freundeskreises.

Vor uns stehen anspruchsvolle Herausforderungen wie Mitteleinwerbung und die Aktivitäten der baulichen und künstlerischen Neugestaltung. Daher hoffen wir, dass sich viele Kröllwitzer für das Projekt begeistern, es unterstützen und es zu ihrem eigenen machen.

Aktuelles

Termine

  • Freitag, 19. Oktober 2018: Foto-Vortrag: Vögel in Kröllwitz, Ort: Hort "Kröllwitz" / Beginn: 18:00 Uhr
  • Sonntag 21. Oktober 2018: Erinnerungsspuren rund um den Kirchberg mit Andreas Voigt/ Annegret Mischke „alten“ Kröllwitzern, Treff: Am Gänsebrunnen / Beginn 11: 15 Uhr
  • Herbst/2018 o. Frühjahr 2019 - Einsetzung der Crodel-Mosaik
  • Freitag, 7. Dezember 2018: Advent am Gänsebrunnen, Mitglieder der IG Gänsebrunnen-Kröllwitz, Treff: Gänsebrunnen / Beginn: 17:00 Uhr
  • 25. Mai 2019 - offizielle Eröffnungsfeier, 80 Jahre Brunnen
#gaensebrunnen

Förderer


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